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Sexta, 24 de Maio de 2013
die schlacht von vimeiro
 
 

Am 21. August 1808 fand die Schlacht von Vimeiro statt, einer der großen Siege des Krieges auf der Iberischen Halbinsel. Sie beendete nicht nur die erste französische Invasion, die 1807 begonnen hatte, sondern schlug auch die “bislang unbesiegbaren napoleonischen Truppen.“

Die Zustimmung zu einem Feldzug nach Portugal von Seiten der britischen Regierung vergrößerte unter den Portugiesen das Gefühl der Aufruhr und führte zu Aufstandsbewegungen gegen die französische Besatzungsmacht. Im Norden gab es viele Städte und Siedlungen, die die Wiederherstellung des Königreiches ausriefen. Im Süden war dieses Gefühl durch die große Anzahl an französischen Soldaten etwas eingeschränkter.

Am 1. August 1808 gingen die Engländer unter dem Kommando von Arthur Wellesley (dem späteren Herzog von Wellington) in Lavos, Figueira da Foz, an Land. Am 10. August vereinten sie sich mit den portugiesischen Streitkräften in Leiria unter dem Kommando von Bernardim Freire de Andrade. Sie übernahmen die Strategie, möglichst schnell der Küste entlang nach Lissabon zu marschieren. So rückte Arthur Wellesley mit seinen Streitkräften und der Hilfe einiger portugiesischer Truppen vor und Bernardim isolierte die mächtigen Festungen von Almeida und Elvas, die unter der Befehlsgewalt der Franzosen standen. Am 17. August fand die erste Schlacht des Krieges auf der Iberischen Halbinsel in Roliça, Bombarral, statt, in der die Franzosen besiegt wurden. 

Nachdem er vom englischen Vormarsch nach Lissabon erfahren hatte, marschierte Junot mit dem Hauptteil seines Heeres gegen die englischen Truppen. Er wurde jedoch informiert, dass das englische Heer bereits in der Region von Lourinhã sei, vereinigte die Streitkräfte, die die Schlacht von Roliça überlebt hatten, und zog mit diesen in Richtung unseres Gemeindebezirkes.  

Inzwischen erhielt Wellesley in Porto Novo, Vimeiro, eine Verstärkung von 4.000 Mann, was die Anzahl seiner Soldaten auf 19.000 gegen Junots 13.000 erhöhte. In der Morgendämmerung des 21. Augustes gelangtem die Franzosen nach Vimeiro und waren für den Kampf bereit. Wellesley zog Nutzen aus der landschaftlichen Beschaffenheit und übernahm defensive Positionen an den höchstgelegenen Zonen Vimeiros und Ventosas. Junot teilte sein Heer in zwei Angriffsfronten, eine gegen den Hügel von Vimeiro, die portugiesisch- britische rechte Flanke, und eine zweite gegen Ventosa, die alliierte linke Flanke. Seine Streitkräfte, die numerisch bereits unterlegen waren, stürmten gegen einen Gegner, der über zahlreiche Soldaten verfügte und die landschaftlichen Gegebenheiten geschickt nutzen konnte. Zudem wandte Wellesley eine hinterlistige Taktik an, bei der die Franzosen im Ansturm auf die Hügel dazu verleitet wurden zu denken, die dort befindlichen Soldaten leicht überwältigen zu können, wobei jedoch im letzten Moment plötzlich versteckte Streitkräfte von der entgegengesetzten Seite auftauchten und ihnen in den Rücken fielen. Nicht einmal die außergewöhnlich große Erfahrung der französischen Truppen konnte deren Niederlage verhindern. Während des Vormittags wurden fast alle französischen Einheiten besiegt. Junot verlor ungefähr 2.000 Mann, darunter Tote, Verletzte und Gefangene, das alliierte Heer nur ca. 700. Junot wurde zur Aufgabe gezwungen, konnte jedoch erstaunlicher Weise ein sehr vorteilhaftes Abkommen erwirken, welches in der berühmten Konvention von Sintra deutlich festgelegt ist.

 

 
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